hoehenluft.wasser gleich wasser?

Wie trinkt man richtig?
Trinken, was gibt´s leichteres? Dem ist aber nicht so...

Wußten Sie´s?
Schon Flüssigkeitsverluste von 2% des Körpergewichts
können Ihre Leistungsfähigkeit vermindern. Deshalb müssen
Sie beim Biken unbedingt Flüssigkeitsverluste verhindern.
Wie viel Sie genau trinken sollen, hängt von der Höhe Ihrer
Schweißproduktion ab. Lassen Sie die Waage sprechen.
Etwa das, was Sie nach der Belastung weniger wiegen,
(nackt und abgetrocknet wiegen), muss als Flüssigkeit wieder
aufgenommen werden. Bei mehrstündiger Belastungen
sollten es 0,7 bis 1,3 Liter Flüssigkeit pro Stunde sein! Wenn Sie Durst
haben, verzeichnen Sie schon einen Flüssigkeitsverlust von 3 bis 5% des
Körpergewichts. Das sind bei einem 70 Kilo Biker immerhin rund
2 bis 3 Liter! Während kürzerer Belastungen (unter 2 Stunden) ist es nicht nötig, Mineralstoffe zuzuführen. Ansonsten müssen der Verlust von Natrium und Chlorid (Kochsalz) die in hohen Mengen im Schweiß enthalten sind, ausgeglichen werden. Das Getränk sollte daher 0,5 bis 1,5g/l Natrium oder 1,0 bis 1,5g Kochsalz (NaCl) enthalten. Getränke mit Kohlehydraten die der Erschöpfung entgegenwirken, sind nur sinnvoll, wenn die Melastung 60 bis 90 Minuten überschreitet.
Um den Ermüdungseintritt hinauszuzögern, ist auch ein optimaler Muskelzellschutz während sportlicher Belastungen sehr hilfreich. Hier hat sich die Kombination von Vitamin E, Johanniskraut-Extrakt, Magnesium und Kieselerde in zahlreichen Tests bewährt. Kombiniert und ideal aufeinander abgestimmt sind diese Substanzen an anabol-loges enthalten. Mit 9 bis 12 Kapseln pro Tag (die Dosis richtet sich nach Trainigsintensität) trägt anabol-loges dazu bei, den Erschöpfungszustand während hoher Belastungen zu verzögern, die Regeneration danach zu beschleunigen und Verletzungen vorzubeugen. anabol-loges ist damit - ähnlich wie richtiges Trinken - ein geeignetes Mittel zur Leistungsoptimierung!

Wasser ist zum Trinken da!
Mineral-, Tafel- oder Leitungswasser? Welches ist optimal?

Wasser ist nicht gleich Wasser! Denn der Anteil an gelösten Mineralien und Spurenelementen schwankt je nach Qualität und Sorte oft gewaltig! Gerade für Sportler Grund genug, mal genauer hinzusehen.

* Die Deutschen sind völlig zurecht richtig stolz auf ihr Leitungswasser. Es kann bedenkenlos getrunken werden. Chemisch und mechanisch aufbereitet und deshalb bakteriologisch und hygienisch einwandfrei, ist es eigentlich viel zu schade für die Klospülung oder die Autowäsche. Weil es obendrein extrem preiswert ist, peppen Sparsame das meist langweilig schmeckende Wässerchen mit diversen CO2-Sprudelapparaturen auf. Dabei schein den wenigsten klar zu sein dass zwischen Mineralwasser und Leitungswasser oft Welten liegen.

* Warum Sportreibende Mineralwasser vorziehen sollten, verrät das Etikett auf der (hoffentlich) Mehrweg-Glasflasche. Es enthält meist Angaben zur Menge der gelösten Mineralstoffe und Spurenelemente, also jenen Stoffen, die sportlich Aktive in Strömen herausschwitzen und wieder substituieren müssen. Im Schweiß enthalten sind vor allem Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium. Folglich enthält ein gutes Sportlerwasser möglichst viele dieser gelösten Mineralien, am besten noch in einem optimalen 2:1 Calcium-Magnesium Verhältnis wie etwa in Roßbacher Urquelle. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe von Leitungswasser (Wasserwerk fragen!) ergibt hingegen etwa für das in Süddeutschland häufige Bodenseewasser zwar einen relativ hohen Calciumanteil, aber niedrige Werte für Magnesium und Natrium.

* Manch schlauer Wasserwerkdirektor oder die Erfrischungsgetränkeindustrie versetzt Leitungswasser mit Kohlendioxid, setzt unter Umständen etwas Salz und Mineralien dazu, fertig ist ein sprudelndes Tafelwasser. Dieses industriell erzeugte Lebensmittel wird gerne in Automaten verkauft und in der Gastronomie gezapft. Tafelwasser darf offen ausgeschenkt werden, Mineralwasser nur in der Originalflasche. Unser Tipp: Finger weg von Tafelwasser.
Nicht viel besser sieht es mit Quellwasser aus. Es ist zwar nicht künstlich, braucht aber im Gegensatz zu Mineralwasser keine Mindestmenge an Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten. - Wasserhahn aufdrehen kommt billiger.
Der Unterschied zwischen Heil- und Mineralwasser? Manchmal gar keiner! Heilwasser unterliegt aber dem Arzneimittelgesetz. Seine heilende Wirkung muss folglich durch klinische und wissenschaftliche Gutachten bewiesen werden.

* Sportdrinks mixen - mit Mineral- oder Leitungswasser?
Kommt ganz auf das Pulver oder die Tablette an. So enthält eine Brausetablette von Frubiase alle Mineralstoffe und Spurenelemente in so hoher Dosierung, dass ein in Leitungswasser aufgelöster Tab für den Tagesbedarf nahezu ausreicht. In Kohlehydratpulvermischungen, die bei hohen Belastungen in großen Mengen durch die Kehle fließen, fehlt häufig der entsprechende Anteil an Mineralstoffen. Dasselbe gilt für Vitamin- und sonstige Brause-Tabs. Folglich am besten mit stillem Mineralwasser mixen, sonst schäumt die Mischung über

* Die besten Mineralwasser?
Enthalten wenig Kohlensäure und viele Mineralstoffe, vor allem Calcium, Magnesium und Natrium. Beispiel Roßbacher Urquelle: mit 261,6mg Calcium pro Liter, 131,4mg Magnesium und etwas zu wenig Natrium (40mg/l) - einfach eine Prise Salz in die Trinkflasche zugeben, Zum Vergleich einige Calcium-Magnesium Werte:
Appolinaris (94,3/115,3)
Römerquelle (146,4/65,6)
Alpquell (242,9/41,1)
Ecian (79,9/25,7)
Gerolsteiner (363,7/112,5)
Überkinger (56,1/21,9)
Schwach: Volvic mit 10,4/6,0
. Dann doch besser mit Bodenseeleitungswasser mit 49,3/8,0.

Hier als Vergleich die aktuellen Trinkwasserwerte aus der Gemeinde Rum (aus der ich stamme):

Gesamthärte 5,38º dH
Karbonhärte 4,97º dH
pH-Wert 7,76
Calcium 29,2 mg/l
Magnesium 5,7 mg/l

Kalium 0,4 mg/l
Natrium 0,8 mg/l
Sulfat 10,9 mg/l
Chlorid 0,3 mg/l
Nitrat 2,3 mg/l


Somit hat das Rumer-Trinkwasser bessere Werte als das kommerzielle Volvic mit 10,4/6,0 !

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